| ein geschichtlicher Abriss |
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Hafenhofen (496m) liegt auf den Höhen zwischen Glött- und Mindeltal. Der Ortsname Havinhovin wird erstmals zu Ende des 12 Jahrhunderts genannt, als Adalbert von Bopfingen u.a. ein Gut in Havinhovin bei seinem Eintritt in Neresheim an dieses Benediktinerkloster schenkte. Im späten 13. Jahrhundert war Hafenhofen Sitz eines sich nach dem Ort nennenden Adelsgeschlecht, von dem nur ein Vertreter, der (anscheinend in markgräflich - burgauischen Diensten stehende) Truchseß Ulrich von Hafenhofen bekannt ist. Im Spätmittelalter war der Ort – hauptsächlich markgräflich - burgauisches Lehen – stark zersplittert. Anteile hatten die Herrschaften Dürrlauingen (Herren von Westernach) und Haldenwang (Herren von Steinheim), sowie die Herrschaft von Waldkirch (Herren von Hasberg). Nach dem burgauischen Lehen im 15./16. Jahrhundert wurde Hafenhofen mit Niedergericht und Kirchensatz im Jahr 1560 an Anton Fugger, Herrn zu Kirchberg und Weißenhorn verkauft. Hiermit kehrte stärkere herrschaftliche Kontinuität ein. Hafenhofen wurde ein Zubehör der Fuggerschen Herrschaft Glött. Das Dorf besaß im Jahre 1492 44 Feurestätten und zählte 1623 noch 385 Einwohner, danach sank die Einwohnerzahl bis 1642 auf 24 Personen ab. 1651 wurden lediglich fünf Familien gezählt. 1682 wurde die Pfarrei wieder mit einem eigenen Priester besetzt. Die dem Hl. Peter und Paul geweihte Kirche wurde 1738 erweitert. Hafenhofen hatte sich 1720 auf 56 Feuerstätten vergrößert. |